Steuer-News: Nachträgliche Schuldzinsen bei Vermietung

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Dies ist ein Gastbeitrag von Steuerberaterin Gwendolina Hartmann-Dörken von der Hermann & Hartmann Steuerberatungsgesellschaft. Jeden Monat informieren wir gemeinsam unsere Kunden über ausgewählte Änderungen im immobilienrelevanten Steuerrecht.

 

Der Verkauf einer angeschafften Immobilie bleibt nach einer 10-jährigen Haltefrist grundsätzlich steuerfrei. Somit können auch Verkaufsverluste nach 10 Jahren nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden.

Nun gibt es eine neue Rechtsprechung zugunsten der Verkäufer:

Soweit die Bankverbindlichkeiten bei einem Verkauf des Objektes nicht mit dem Verkaufserlös getilgt werden können, dürfen nachträgliche Schuldzinsen trotz alledem auch nach der Veräußerung der Immobilie im Rahmen der Vermietungseinkünfte steuerlich geltend gemacht werden. Dies gilt auch für eine nach Ablauf der Spekulationsfrist erfolgte Veräußerung nach § 23 Abs. 1 EstG.

 

Bitte beachten Sie, dass dieses Informationsschreiben eine individuelle Beratung nicht ersetzen kann. Trotz sorgfältiger und gewissenhafter Bearbeitung aller Beiträge wird eine Haftung für den Inhalt nicht übernommen.

Gerne steht Ihnen Frau Hartmann-Dörken für eine persönliche Beratung jederzeit zur Verfügung: Tel. (089) 530 712-0 oder hartmann@steueronline.de

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